Übergangsmanagement SCHLAU - Arbeitsfeld "Wege in die berufliche Bildung"

Bildungsbegleitung an der B2

Bildungsbegleiter: Manfred Eiselt


Büro:
BBZ
Schoppershofstraße 80
90489 Nürnberg
Zimmer B 0.12
90489 Nürnberg

Tel.: 0911 231 8679
Fax: 0911 231 7100
e-Mail: manfred.eiselt@stadt.nuernberg.de

Einsatz an der B2:

Der Bildungsbegleiter ist Teil des Übergangsmanagement SCHLAU beim Amt für Berufliche Schulen. SCHLAU (Schule-Lernerfolg-Ausbildung) arbeitet einerseits in den Nürnberger Hauptschulen an einem erfolgreichen Übergang von Schülern in Ausbildung, SCHLAU –Arbeitsfeld „Wege in die berufliche Bildung“ (ehemals BALL) an den zwei Schnittstellen Hauptschule-Ausbildung/Übergangssystem und Übergangssystem-Ausbildung.

1.Von der Hauptschule in Ausbildung/ Weiterbildung/Übergangssystem

Navigation aller Hauptschüler beim Übergang in das Duale System, bzw. in das Übergangssystem
  • durch Beratung jedes Einzelnen und
  • Entwicklung individueller Empfehlungen und möglicher alternativer Wege/Umwege in den Beruf
Eine Handreichung mit den Beratungsergebnissen hilft den Schülern, die Empfehlungen umzusetzen, ebenso können nachfolgende Unterstützungssysteme und Eltern daran ansetzen und an der Kontinuität dieses Prozesses weiter wirken.

2. Aus dem Übergangssystem in Ausbildung/Arbeit/Weiterbildung

An den Einsatzschulen unterstützt und navigiert der Bildungsbegleiter die Jugendlichen aus dem schulischen Übergangssystem (BVJ, BGA,..) auf dem Weg in Ausbildung/Arbeit im wesentlichen durch die 3 Säulen:

  1. gelenktes Praktikum
  2. Vermittlung fachübergreifender Kompetenzen
  3. bedarfsgerechte Einzelbetreuung

Gelenktes Praktikum

Unter Absprache mit der Klassleitung zielgerichtete Unterstützung bei der Praktikums-/Ausbildungsplatzakquise im gewünschten Berufsfeld, Praktikumsbesuche, Absichern einer Praktikumsbeurteilung, ggf. Abklärung der Ausbildungsberechtigung, Verbindung zu Kammern bei EQ-Plätzen und Matching-Angeboten. Vernetzung mit weiteren Kooperationspartnern (z. B. Agentur für Arbeit, Ausbildungsring Ausländischer Unternehmer, Jugendmigrationsdienste,...).

Absichern des Übergangs in Ausbildung/Maßnahmen etc.

Vermittlung fachübergreifender Kompetenzen

Förderung der Ausbildungsreife durch zielgerichtete soziale, interkulturelle und erlebnispädagogische Trainings und Angebote in Absprache oder im Tandem mit der Lehrkraft und in Abstimmung mit der Vermittlung von Fachkompetenz. Diese Trainings finden mit eigenen Modulen des SCHLAU-Teams oder in Kooperation mit Partnern wie Xenos, Jugendmigrationsdiensten oder Seniorentrainern von Job-Reif statt.

Bewerbungstrainings und individuelle Unterstützung beim kontinuierlichen Bewerbungsprozess.

Telefontraining, Vorstellungsgespräche durch Rollenspiele, Vorbereitung auf Einstellungstests und beispielhafte Durchführung in Zusammenarbeit mit der Kfz-Innung etc.,

Methoden systematischer Lehrstellenrecherche.



Bedarfsgerechte Einzelbetreuung

Erfassen der individuellen Biografie, Stärken-/Schwächenprofil des Schülers als Voraussetzung für erfolgreiche Navigation, dabei ist ein Rückgriff auf die Beratungsdaten der Schnittstelle Hauptschule/Ausbildung möglich

Entwickeln und begleiten individueller Strategien in Ausbildung (Coaching) unter Beachtung personaler Voraussetzungen und beruflicher Anforderungen zur Vermeidung von Misserfolgen.

Aufarbeitung von Absagen, Motivation

Hilfestellung bei eventueller beruflicher Um- oder Neuorientierung z. B. bedingt durch aktuelle Marktlage.

Vernetzung mit anderen Unterstützungssystemen, Nachfolgebetreuungen/Institutionen

Methoden: Gruppen- und Einzelarbeit

Ziele:

Ausbildungsreife

Steigerung des Selbstwerts

Aufnahme von Ausbildung/Höherqualifizierung

Evaluation, im Besonderen in Korrelation mit Beratungsergebnissen an der ersten Schwelle

Mögliche SCHLAU - Angebote

  • Partnerinterview

  • Kennen lernen anderer Kulturkreise und Sichtweisen: Xenos

  • Kfz-Eignungstest

  • Lernen lernen (Caritas)

  • Gesprächsregeln

  • Stadtrallye: Planen, orientieren, kennen lernen der Stadt und ihrer relevanten Institutionen

  • Besuch Berufsbildungs- und Technologiezentrum der HWK

  • Das Praktikum: was, wo, wie, worauf kommt’s an? (Beurteilungsbogen)

  • Modul: Grenzerfahrungen-Standbeine entwickeln: Hochseilgarten/Kajakfahrt

  • Modul: Vorstellungsgespräch/Bewerbungstraining (evtl. mit Caritas oder Seniorentrainern)

  • Modul :Telefongespräch

  • Modul: Eignungstest

  • Modul: Soziale Kompetenzen/Selbsteinschätzung-Fremdeinschätzung

  • Modul: Benehmen in Schule und Beruf (Caritas)

  • Modul: Kommunikation und Motivation (Xenos)

  • Modul Vom Umgang mit Geld (Caritas)

  • Dokupäd: (Projekte zum Nationalsozialismus mit Kreisjugendring)

  • Geschichte für Alle

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